NelumBox - Lagerung zuhause am Beispiel von Patientenorientierten Klinischen Studien

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Die Herausforderung

 

Ein CRO stand vor der Herausforderung, die Patientenzentrierung ihrer klinischen Studien auf einem breiteren Spektrum zu verbessern. Aufgrund der negativen Erfahrungen vorangeganger Studien, die einen signifikanten Rückgang der Akquisitionsraten, gefolgt von geringeren Retentionsraten aufwiesen, sollten diese nachhaltig verbessert werden. Um die bisher sinkenden Zahlen zu verbessern, beschlossen sie, zu patientenzentrierteren klinischen Studien, die vornehmlich beim Patienten zu Hause erfolgen sollten, überzugehen.

Sie lernten schnell die aktuelle Herangehensweise für klinische Studien beim Patienten zuhause kennen und welche Herausforderungen damit einhergehen. Zum Beispiel die logistischen Probleme, wie die des speziellen Kurierdienstes, der zur gleichen Zeit mit der betreuenden Krankenschwester oder dem Arzt beim Patienten zu Hause eintreffen muss. Ebenso, wie die potenziellen Gefahren der Lagerung von Medikamenten im Kühlschrank des Patienten, durch zum Beispiel schwankende Temperaturzonen und unterschiedliche Bedingungen im Kühlschrank, sowie der Zugang zu den Medikamenten durch andere Familienmitglieder, wie der Kinder.

Unzufrieden mit der Komplexität des Direct-to-Patient-Ansatzes, dem engen Zeitrahmen für die Krankenschwester und der aufwendigen Koordination aller beteiligten Anspruchsgruppen suchten sie nach einer Alternative.

Die Lösung

 

Tec4med schlug vor, die NelumBox als tragbaren Kühlschrank mobil zu verwenden, sodass die Krankenschwester sämtliche Medikamente, ähnlich wie bei einem Einsatz der häuslichen Krankenpflege zum Patienten transportieren kann. Die CRO hingegen bevorzugte das hochsensible Medikament beim Patienten zu Hause zu lagern. Da die NelumBox durch das intelligente Schloss die nötige Sicherheit gewährleistet und durch die Verbindung zur Tec4Cloud alle wichtigen Daten aufzeichnet, kann sichergestellt werden, dass die Medikamente GDP-konform gelagert werden.

Durch die Lagerung der Medikamente bei den Patienten zu Hause konnte die Anzahl der Lieferungen durch einen Spezialkurier von dreimal wöchentlich auf einmal im Monat reduziert werden. Das Medikament wird den gesamten Monat über sicher in der NelumBox unter Verschluss gehalten und über die Tec4Cloud überwacht. Soll das Medikament verabreicht werden, entriegelt die Krankenschwester die NelumBox mit ihrem personalisierten Zugriffs-Token und verriegelt sie danach wieder.

Dank der Aufbewahrung des Medikaments beim Patienten zu Hause haben nicht nur die Krankenschwestern an Flexibilität gewonnen, sondern auch die Patienten können ihre freie Zeit flexibler gestalten, da sie nicht auf die rechtzeitigen Lieferungen der Kuriere und der Krankenschwesterern warten müssen. Dank der Umstellung auf eine patientenorientierte klinische Studie und der Tatsache, dass die Patienten nicht zum Studienzentrum reisen müssen, verzeichnet die Studie einen Anstieg der Rekrutierungsrate, sowie eine steigende Retentionsrate und eine deutlich geringere Abbruchraten.

Für die CRO, sowie alle beteiligten Anspurchsgruppen sank der Koordinationsaufwand erheblich und ein sicheres Direct-to-Patient-Modell konnte erfolgreich eingeführt werden.

Außerdem

 

In Zukunft werden immer mehr Smart Devices für die Selbstmedikation in klinischen Studien zum Einsatz kommen. Die NelumBox ist bereits heute für diese Veränderung ausgerüstet und vorbereitet. Um die Freiheit des Patienten während der Teilnahme an einer klinischen Studie in Zukunft zusätzlich zu erhöhen, können die Patienten die Medikamente oft selbst verabreichen. Die Einhaltung der korrekten Medikation wird durch intelligente Wearables und Injectables, sowie anderer Möglichkeiten der Aufzeichnung, in Verbindung mit einer sicheren Datenbank, völlig transparent dokumentiert. Nicht nur die NelumBox ist in der Lage, solche Dienste anzubieten. Auch der SmartHub kann als Schnittstelle für eine Vielzahl von intelligenten Geräten dienen.

NelumBox

 

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